Quelleredewendungen: frieren wie ein schneider.
Auch wenn mir das kühle, nasse Wetter der letzten Wochen ausnehmend gut gefallen hat, so gab es doch einige Beschwerden und laute Rufe nach dem Sommer. Allzu oft fielen die Worte: Ich friere wie ein Schneider!, denn so bitterlich kalt war es manchen Zeitgenossen.Woher kommt diese Redewendung?Damals, als unsere Kleidung noch in Handarbeit angefertigt und repariert wurde, gab es einen Handwerksberuf, der sich Schneider nannte. Es war kein sehr angesehener Berufszweig, schließlich handelte es sich dabei zumeist um einen Mann, der den ganzen Tag still in seiner Ecke saß und nähte. Ein Schneider war also ein Stubenhocker, der nicht körperlich arbeitete und dadurch verweichlicht, nicht abgehärtet und überempfindlich war. Daher dachte man, so ein Schneider müsse sehr schnell frieren - und die Redewendung bürgerte sich in unserem Sprachgebrauch ein.Die andere Theorie besagt, dass ein Schneider ein recht ärmliches Leben führte, denn die genähte oder reparierte Kleidung wurde meist nicht bar bezahlt, sondern erst später. Schneider mussten ihre offenen Rechnungen nicht selten eintreiben, was dazu führte, dass sie ihre Werkstatt oft nicht ausreichend heizen konnten und auch schon mal hungern mussten - um die Zahlungsmoral vieler Kunden war es eher schlecht bestellt. Daher mutmaßte man, ein Schneider sei wegen seines geringen Körpergewichts sehr schwächlich und würde sehr schnell frieren.
Dies ist mein Blog über mein Leben mit der Krankheit ( Lupus) SLE und PSA .Er gibt mir die Chance auf zu schreiben wie es mir geht und was mich Bewegt.
Mittwoch, 18. September 2013
Tante Googel sagt....
...über das Sprichwort frieren wie ein Schneider
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